Geheimnisse erfolgreicher Veränderung: Steppen ist doch kein Sport

Über Vorsätze hatte ich ja schon mal geschrieben: „Mehr Sport“ nagt es in meinem Kopf schon seit Jahren. Wenn die Sprache darauf kommt – in welchem Zusammenhang auch immer – fühle ich mich ertappt: „Ja ich weiß, ich müßte mehr tun“.

Vor einiger  Zeit auf einem Seminar sollte ich die Frage beantworten, wieviel Bewegung ich in meinem Alltag habe. „Um Himmels willen, ich bin auf der Skala ziemlich weit unten.“ schoß es mir durch den Kopf und schnell landete mein Klebepunkt eben da. Überraschenderweise war ich nicht alleine – das gab zumindest Anlass zu Hoffnung.

Die Trainerin fing mit der Auswertung an und plötzlich fiel mir ein: ich gehe doch zum Stepptanz! Dort bewege ich mich eine Stunde und der Puls steigt. Wenn das mal kein Sport ist. Fühlt sich aber irgendwie nicht so an.

Ist Steppen jetzt Sport oder nicht? Und was hat das mit Veränderung zu tun?

Seit 2 Jahren tanze ich. Oder besser: ich mache Musik mit den Füßen.
Es scheint als hätte ich in meinem Leben etwas verändert. In Bezug auf ein Ziel, das ich schon lange mit mir rumtrage „Mehr Sport“. Komischerweise habe ich es nicht gemerkt. Zumindest fällt es für mich in einer andere Kategorie.

„Sport“ ist bei mir nicht positiv belegt. „Musik“ (und Tanz) schon. Mein Gehirn macht da einen riesigen Unterschied. In Sport war ich nie wirklich gut. Meine Versuche den Schlagball zu werfen gehören zu den frustrierendsten Erlebnissen meiner Schullaufbahn. Instrumente zu lernen und zu singen fiel mir leicht und macht(e) Spaß. Dass Beides etwas miteinander zu tun haben könnte war so unwahrscheinlich wie Donald Trumps Wahlsieg.

Veränderung bedeutet auf den ersten Blick meistens etwas zu tun was uns schwerfällt. Sonst würden wir es ja schon machen, oder? Warum auch immer. Oft sind wir so fokussiert darauf wie wir unseren inneren Schweinehund, oder was auch immer uns daran hindert, auszutricksen.

Dabei verlieren wir etwas ganz Anderes auf dem Auge:
Warum ist die Veränderung eigentlich wichtig für mich?
Was steckt dahinter?
Und auf welchem für mich attraktiven Weg kann ich das erreichen?

Außerdem setzen wir unsere Energie dafür ein, etwas aus dem Weg zu räumen, das im Zweifelsfall ziemlich fest einbetoniert ist. Statt darauf, was wir eigentlich wollen und wie wir mit ein bißchen Kreativität einen galanten Schlenker oder einen freudigen Hüpfer finden.

So sind die besten Wege zum Ziel jene, die Freude machen, die wir als sinnvoll erleben und bei denen wir etwas gewinnen. Jene, die wir gerne gehen weil sie attraktiv für uns sind.

Genau darum steppe ich:
Meine Mitstepper und die „Meisterin“ sind super-nett und wir haben Spaß zusammen.
Die Koordination von Füßen und Kopf ist schwieriger als man denkt. Aber wenn’s klappt ist es ein echtes Erfolgserlebnis.
Ich gewinne eine Stunde pro Woche, in der ich Musik machen kann, etwas lerne und lache.
Über den Sinn des Steppens ließe sich philosophieren wie über das Leben selbst: Mir genügt es Teil der Musik zu sein und dabei die Welt um mich zu vergessen – also wenn’s so klappt wie es klappen soll 😉

5. Geheimnis erfolgreicher Veränderung: Nimm den attraktiven Weg.

4. Geheimnis erfolgreicher Veränderung: Starte innerhalb von 72 Stunden.

3. Geheimnis erfolgreicher Veränderung: Formuliere Dein Ziel positiv

2. Geheimnis erfolgreicher Veränderung: Blick frei auf das Neue

1. Geheimnisse erfolgreicher Veränderungen: Nur eine Kiste

Bleib dran für Geheimnis Nummer Sechs …

#GeheimnisseerfolgreicherVeränderungen   #VeränderungenPositiverBegegnen

 

2 Kommentare zu „Geheimnisse erfolgreicher Veränderung: Steppen ist doch kein Sport

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