Geheimnisse erfolgreicher Veränderung: Der rosa Elefant

Denk nicht an den rosa Elefanten!

Woran denkst Du?
Auch wenn Dir sonst nicht mal im Traum ein pinkfarbenes Ungetüm begegnet wäre: Du kommst nicht drumherum. Noch dazu, wo er hier so schön vor Dir steht.

Ja, ich weiß, der rosa Elefant ist nicht mehr taufrisch. Komischerweise tut das seiner Wirkung keinen Abbruch. Egal ob wir ihn schon kennen oder er uns neu ist: in unseren Gedanken ist er sofort da. Ein wunderbares Beispiel für unser Wunderwerk Gehirn mit seiner immensen Vorstellungskraft.

Wenn’s nun um Veränderungen geht, stellt unser Gehirn uns allerdings ein Bein – beziehungsweise das stellen wir uns schon selbst:
Wieviele Veränderungen sind
„Nicht mehr …“, „Weniger von …“, „Keine … mehr“ 
und dergleichen?
Jede Menge, wenn wir es genau betrachten.  Ist ja auch zu verlockend: Keine Zigaretten mehr, ein paar Kilos weniger, weniger über Unwichtiges ärgern, nicht mehr so viel auf der Couch sitzen, …
Das kommt uns bekannt vor!

Was passiert bei solchen Vorhaben?
„Keine Zigaretten mehr“ sagen wir
„Oh ja, Zigaretten“ versteht unser Gehirn. Das „Keine“ unterschlägt es wie ein Dreijähriger „Vorsicht!“ oder „Langsam!“. Was bleibt sind die Zigaretten. Gleiches gilt für weniger Schokolade, weniger ärgern und die Couch ist schon fast alleine verlockend genug.

Bei mir sind es die Snacks am späten Abend. Die Kinder liegen im Bett (hoffentlich friedlich und schläfrig) und ich komme nach unten. Mein erster Weg führt mich in die Küche und dann nehme ich mir was Kleines mit, um den Tag auf der Couch gemütlich ausklingen zu lassen. Und sei es nur für eine halbe Stunde. Da ist ein Gläschen Wein, was Süßes oder ein Schlückchen Martini auf Eis genau das Richtige. Und jeden Tag der gleiche Gedanke: eigentlich solltest Du jetzt nichts mehr essen / trinken (die ganz Harten essen ja schon nach 17 Uhr nichts mehr und verzichten sowieso auf Alkohol, das liegt mir irgendwie nicht …). Aber diese Kalorien müßten nicht sein. Und doch: jeden Tag das gleiche Spiel. Mit wechselnder Besetzung auf dem Tablett. „Jetzt nichts mehr essen“ sage ich mir, und mein Gehirn verseht „Jetzt essen – lecker“. Ganz Lehrbuch-mäßig.

Was tatsächlich hilft: Abends nur noch Tee trinken. Oder nach dem Kinder-ins-Bett-bringen gleich Musik hören. Oder auch einen Apfel essen. Mein Gehirn mag scheinbar klare Ansagen, solange sie positiv sind.

Wir können nämlich keine Dinge nicht tun – sondern wir tun Dinge.

Also:    Formuliere Dein Ziel positiv.

Was willst Du tun?  
Statt: was willst Du nicht mehr so viel / weniger / nicht mehr tun.

Was tust Du stattdessen?
Obst statt Schokolade? Lesen statt fernsehen? Oder Musik hören? Oder Sport machen?

3. Geheimnis erfolgreicher Veränderung: Formuliere Dein Ziel positiv

2. Geheimnis erfolgreicher Veränderung: Blick frei auf das Neue

1. Geheimnisse erfolgreicher Veränderungen: Nur eine Kiste

Bleib dran für Geheimnis Nummer Vier …

#GeheimnisseerfolgreicherVeränderungen #VeränderungenPositiverBegegnen

 

4 Kommentare zu „Geheimnisse erfolgreicher Veränderung: Der rosa Elefant

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