So wird’s ein guter Urlaub: 7 ultimative Tipps

Ab morgen haben auch die bayerischen Schüler Ferien. Dann beginnt für viele was sich die schönste Zeit des Jahres nennt. Noch in Extra-Schichten die To Do-Liste abgearbeitet bevor es mit Sack und Pack auf die überfüllte Autobahn oder in einen vollbesetzten Ferienflieger geht. Dann endlich nur das tun, was man möchte. Wie schön könnte es doch sein, gäbe es kein schlechtes Wetter, unleidliche Kinder, überteuerte Touristenfallen, Quallen, … Zwischendurch ein paar Telefonate und die Emails checken. Wieder zurück empfängt uns die prallgefüllte Inbox und nach ein paar Tagen im alten Trott fühlt sich der Urlaub Monate weg an… Kommt Dir das bekannt vor?

Es geht auch anders! Mit diesen 7 ultimativen Tipps wird’s ein guter Urlaub:

  1. Nimm Dir nicht zu viel vor
    Endlich Urlaub, jetzt kann ich dies und jenes erledigen, was sonst liegen bleibt. Und auch auf Reisen gibt es so viel zu tun – man weiß gar nicht, was man zuerst machen soll. Für alle, die gerne Listen machen: nur zu. Schreib alles auf. Und dann streichst Du kräftig. Am besten mindestens die Hälfte. Das ist wahrscheinlich immer noch mehr als genug.
    Was steht eigentlich auf Deiner Liste? Was Du tun „mußt“? Oder was Du tun willst? Meistens ersteres. Aber worum geht es eigentlich? Um die Dinge, die wir gerne tun, die uns entspannen und aus denen wir Kraft schöpfen. Das sollte unsere Urlaubs-To Do-Liste sein. Also: Was steht auf Deiner wahren To Do-Liste?!
  2. Richte Deinen Blick auf das Gute
    Vielleicht ist das Bier zuhause tatsächlich besser und das Wetter war vor zwei Jahren im Urlaub objektiv sonniger. Aber: jetzt bist Du da wo Du bist und hast vor Dich zu erholen – oder? Sich vor Augen zu halten was schlecht ist vermiest einem nur die Laune und ändert auch nichts. Also auf zur Suche nach den guten Dingen! Dann gibt es eben Wein und das wunderbare Museum hätte man bei Sonnenschein womöglich gar nicht entdeckt. Suche bewußt nach den „Dingen“, die gut sind. Freu Dich daran, sprich darüber, fotografiere sie, male sie, schreibe sie auf – wie auch immer Du das machst. Und entdecke, wie entspannend und stimmungsaufhellend das wirkt.
  3. Genieße den Moment
    Die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Klar, ein, zwei oder auch drei Wochen sind ziemlich kurz – so auf’s Leben betrachtet. Manchmal ziehen die Momente aber auch schneller vorbei als es sein müßte: Beim Café auf der Piazza überlegen wir schon, welche Kirche wir als nächstes anschauen. Beim Chillen im Liegestuhl nagt das schlechte Gewissen, etwas Sport wäre eigentlich besser für die Bikini-Figur. Unsere Gedanken sind unserem Leben oft ein paar Schritte voraus. Dummerweise verpassen sie – und wir – es dadurch, die guten Momente auszukosten.
    Das zu genießen, was man gerade tut, ist erlaubt. Mehr noch: manchmal hat man den Eindruck dass die Zeit etwas langsamer geht wenn man den Kaffee Schluck für Schluck auskostet, den Geruch bewußt in der Nase, die Geräusche im Ohr und im Idealfall die Sonne auf der Haut. Ah… Wann anders als im Urlaub wäre die perfekte Zeit dazu. Und manchmal konserviert sogar ein Foto diesen Moment und richtet den Fokus auf das, was gerade in diesem Moment wichtig ist.
  4. Sammle Momente nicht Dinge
    Was bringst Du aus dem Urlaub mit? Zuckertütchen? Tassen? Socken? T-Shirts? Es soll ja Menschen geben, die den ganzen Heimflug das Souvenir auf den Schloß nehmen müssen, weil es für die Gepäckboxen zu sperrig ist. Das gleiche Schicksal ereilt das gute Stück dann oftmals zu Hause.
    Ob im Urlaub oder zu Hause: die schönsten Erinnerungen sind oft die kleinen Glücksmomente, die wir in unserem Herzen nach Hause tragen. Vorzugsweise zusammen mit Menschen, die uns etwas bedeuten. Konserviert in einem Foto, einem Lied, einem Gericht oder einfach in der Erinnerung.
  5. Langweile Dich
    Langeweile hat einen ganz schlechten Ruf: ihr gilt es Aktion entgegenzusetzen, Kinder zu bespaßen, Tage zu füllen.
    Nennen wir sie Muße und schon klingt es freundlicher. Besser noch Dolce Far Niente – Das süßte Nichtstun. Löcher in die Luft starren, Tagträumen, Eis-schleckend die Umgebung auf sich wirken lassen, auf dem Rücken im Wasser liegend mit geschlossenen Augen in den Himmel schauen, mit den Füßen den weichen Sand von links nach rechts und wieder von rechts nach links zu verschieben. Klingt irgendwie nach früher, Unbeschwertheit und Leichtigkeit.
    Wem das noch nicht reicht: Wir brauchen solche Momente, in denen wir Zeit vertrödeln. Im Alltag gibt es diese immer weniger. Dabei dürstet unser Gehirn danach. Es braucht diese Phasen, um Informationen zu verarbeiten. Ohne Muße-Phasen gibt es keine Kreativität. Und keine Reflexion. Langeweile öffnet neue Räume. Wenn man sie läßt.
  6. Die liebe Technik …
    Wie praktisch, mit dem Tablet und WLAN immer im Bild zu sein, mit dem Smartphone auch im Urlaub im Puls dessen was im Büro passiert und für den Notfall erreichbar. Dank EU-Roaming nicht mal mehr besonders teuer. Ja, praktisch in der Tat. Und für Notfälle sehr beruhigend. Allerdings sind wir mit all dem Gebimmel inzwischen pausenlos in Halbacht-Stellung. Wie so vieles im Leben hat die Medaille zwei Seiten und entscheidend ist die Dosis. Wer mal den digitalen Konsum zumindest für eine Weile zurückgefahren hat weiß, dass es eine Wohltat für den Geist ist.
    Der Urlaub ist der perfekte Ort für mehr oder weniger Digital Detox: Bücher oder Zeitungen lesen, Push-Mitteilungen ausschalten und ganz Tapfere legen das Smartphone für einige Stunden in den Safe. Unsere Freunde werden übrigens auch ohne täglichen Fotos per WhatsApp oder Social Media überleben.
    Beim Checken der (geschäftlichen) Emails scheiden sich die Geister: manche entspannt es zu wissen, dass keine „Katastrophen“ passieren. Andere stresst das permanente Ein- und Austauchen in die Arbeitswelt. Wie auch immer: wer nicht gerade CEO oder Bundeskanzler ist dem sollte es reichen, ein bis maximal zwei mal pro Tag die Inbox zu checken. Die ersten Tage ungewohnt, dann sehr erholsam.
    Gerade Abends gehören die guten Teile rechtzeitig ins Elektro-Bett: das blaue Licht läßt uns schlecht schlafen. Und wer schlecht schläft erholt sich nicht gut.
  7. Urlaub vorbei – und dann?
    Schön war’s – und der alte Trott hat uns schneller wieder als uns lieb ist.
    Es hilft, nicht erst am Abend vor dem ersten Arbeitstag wieder zurück zu kommen. Ein paar Tage zu Hause bevor es wieder los geht entspannen ungemein.
    Was hat im Urlaub besonderen Spaß gemacht? Hast Du vielleicht etwas Neues entdeckt? Dann mach zu Hause weiter. Geh schwimmen, iss griechischen Salat, hör mehr Musik statt fernzusehen…
    Was passiert eigentlich mit den Fotos? Die „verstauben“ virtuell auf Festplatten und Chips. Zeit die Erinnerungen aufzufrischen! Ein paar Wochen nach dem Ferienende ist der perfekte Zeitpunkt dafür. Was waren die Lieblingsmomente? Welche Bilder mag ich besonders gerne? Die wären doch perfekt in einem Fotobuch aufgehoben. Geht inzwischen schnell, ist günstig und sein Geld wert. Einfach im Wohnzimmer liegen lassen und die schönen Momente immer wieder erleben.

Was man auf Reisen wirklich braucht’s ist gute Laune
und die Bereitschaft, das Leben zu genießen.

Diane von Fürstenberg

In dem Sinne: einen wunderbaren Urlaub!

#Glücksmomente   #BlickfürdasGute   #SammleMomentenichtDinge   #DenMomentgenießen   #ZufriedenerLeben   #ErfolgreicherArbeiten

 

 

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