Dafür ist man nie zu alt

Meine letzte Woche war spannend schön und anstrengend. Fünf Tage Training: tolle Teilnehmer, eine wunderbare Location, meine Lieblings-Cotrainerin – und eine Hitzewelle.

Die Tage waren prall gefüllt mit Vorträgen, aktiven Team–Übungen, beobachten, rückmelden, Gespräche führen und zwischendurch mich nicht allzu sehr von den nahezu pausenlos angebotenen kulinarischen Leckereien verführen lassen. Montagmorgen war es noch angenehm kühl. Die Temperatur im Garten, auf der Terrasse und in den Räumen stieg mit jeden Tag. Irgendwann wurde es scheinbar auch dem Kühlschrank zu viel. Er kühlte und kühlte, bis die Rückseite mit Eis bedeckt war und einige Mineralwasserflaschen mit einem lauten Knall zu Bruch gingen.

Abends war meist auch Programm, und einen Zwischenstopp an der Bar gehörte auch dazu. An solchen Tagen ist das Hotelzimmer wie eine Oase. Am späten Abend das Fenster weit auf machen um die frische Abendlust einatmen, die Ruhe genießen und als erstes die Schuhe ausziehen.

Dann fällt mein Blick auf das Bett: auf dem Kopfkissen liegt ein Betthupferl. Allein der Name versetzt mich um Jahrzehnte zurück. Wahrscheinlich habe ich das Wort zum letzten Mal aus dem Mund meiner Eltern oder Großeltern gehört. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Für ein Betthupferl ist man nie zu alt. So schläft sich’s gleich viel besser ein – auch wenn ich die Gummibärchen, oder besser: Gummifröschlein, für meine Lieben zu Hause einpacken.

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