Manchmal braucht es einen neuen Blickwinkel

Seit langem bin ich mal wieder „in der Stadt“ – einfach so. Die reichliche Zeit zwischen 2 Terminen verbringe ich mit einer Tasse Tee und einem netten Kollegen beim entspannten Debriefing des Morgen-Termins in der Sonne. Bevor ich zum Mittagessen verabredet bin bleibt noch genug Zeit für einen Bummel – und Raum im Kopf für neue Blickwinkel.

An meinem Arm baumelt eine kleine Tüte mit den gerade erworbenen Schätzen. Nicht viel, aber in Ruhe ausgesucht, ohne „das brauche ich heute unbedingt“. Die freundliche und kompetente Beratung tat ihr Übriges dazu, dass ich etwas Passendes gefunden habe. So macht Shopping Spaß.

Der Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich noch viel Zeit habe. Wie schön, das nutze ich jetzt richtig aus: verlangsame meine Schritte, lasse mich treiben, beobachte die Menschen um mich rum und schlendere von einem Schaufenster zum nächsten.

Und dann ist da etwas, ganz plötzlich: ein noch nie gesehener Blick auf etwas Bekanntes. Ich kann nicht anders als ein Foto zu machen. Ganz ohne die Menschengruppen, die sich auf dem großen Platz ein paar Meter weiter versammelt haben.

Und dabei frage ich mich: warum bin ich eigentlich stehen geblieben? Die beiden Gebäude kenne ich doch schon lange.

Ja – genau das fasziniert mich daran. Etwas Bekanntes aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. Neue Facetten zu erkennen und mit Erstaunen das eigene Weltbild ein Stück zu erweitern.

Weil es auch an anderer Stelle oft genau darum geht: Neues über einen Menschen, den man schon lange „kennt“, zu erfahren. Zu einem altbekannten Thema eine andere Facette kennen zu lernen. Durch eine neue Erfahrung mehr über sich selbst herauszufinden. So entsteht persönliches Wachstum. So entwickeln sich neue Ideen. So lernen wir andere Menschen wirklich kennen. Indem wir mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und bereit sind, auch andere Blickwinkel einzunehmen.

Und noch etwas steckt darin: wäre ich in Zeitnot und mit dem Blick auf mein nächste Ziel die gleiche Strecke gegangen: ich hätte dieses Bild nicht gesehen. Untersuchungen zeigen tatsächlich, dass je nach Gemütszustand unser Blickfeld unterschiedlich ist. Unter Druck und Stress sehen wir weniger. Den berühmten Tunnelblick gibt es tatsächlich. #Gutzuwissen

Also: Öfter mal einfach sein, ohne To Do-Liste und Massnahmenplan und das links-und-rechts-Schauen nicht vergessen!

#NeueBlickwinkel   #Tunnelblick   #EinfachSein   #ZufriedenerLeben   #ErfolgreicherArbeiten

2 Kommentare zu „Manchmal braucht es einen neuen Blickwinkel

  1. Immer wieder schön, deine Eindrücke zu lesen. Und vor allem, welche Erkenntnisse sich daraus für dich ergeben.
    Vielen Dank, dass du uns daran teilhaben lässt.
    Dir und deiner Familie ein wunderschönes Wochenende 🙂
    LG Andreas

    Gefällt 1 Person

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