Meditieren leicht gemacht: Wie alles begann

Seit einigen Jahren mehren sich Veröffentlichungen zu Achtsamkeit und Meditation. Als viel-Leser und Informations-Sammler ist mir das nicht entgangen. Als darüber auch im Business-Umfeld vermehrt zu lesen war, begann ich den ein oder anderen Artikel zu lesen. Meditation hatte ich bisher immer mit Buddha, Erleuchtung und irgendwas Esoterischem verbunden. Dann las sich von Effekten auf Konzentration, Produktivität, Gelassenheit und all den tollen „Dingen“, die auch in meinem Leben noch ausreichend Platz hätten. „Das probiere ich auch aus!“ dachte ich mir in meinem „jugendlichen“ Elan. Wie sich herausstellte dauerte es eine Weile, bis ich meine ersten Schritte machte.

Damals hatte ich einen anspruchsvollen Job, war ausreichend ausgelastet und unterwegs und saß (an guten Tagen) zwei Stunden im Auto um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Dort warteten zwei Kindergartenkinder, Freizeitaktivitäten, der Haushalt und mein Mann. Das Wochenende brauchte ich zur Regeneration. Ich hatte keine Energie irgendwas Neues zu beginnen. Und Zeit sowieso nicht.

Vor gut 3 Jahren zeichneten sich größere berufliche Veränderungen ab und ich würde zumindest eine Weile frei haben. „Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Meditieren anzufangen“ – dachte mein „jugendlicher“ Elan.

Wie so oft kam es erst mal anders als geplant: Mein Vorsatz morgens erst mal gemütlich zu frühstücken, Zeitung zu lesen, zu meditieren und in den Tag hineinzuleben, wurde gleich von zwei Seiten durchkreuzt: An manchen Tagen war ich so müde, dass ich nochmal schnurstracks ins Bett ging und bis Mittag schlief. Das brauchte ich dringend und war froh, die Freiheit zu haben. An anderen Tagen war ich so voller Elan meine ständig wachsende Liste-mit-Dingen-die-ich-schon-immer-tun-wolle-oder-sollte abzuarbeiten: Fotobücher machen, Keller aufräumen, Kleiderschrank aussortieren, … Und abends fiel mir siedend heiß ein, was wieder auf der Strecke geblieben war: Meditieren. So ein Mist!

Irgendwann schaffte ich den ersten Schritt: Ich fing an. Ich kaufte mir eine CD und legte los. „Ich brauche bloss zuhören und an nichts zu denken. Kann ja nicht so schwer sein.“  Doch ich wurde ständig von blitzartig auftauchenden Gedanken überrannt. Das wollte ich noch machen. Das sollte ich nicht vergessen. Und überhaupt: 20 Minuten stillsitzen wenn meine Beine schon nach 2 Minuten kribbelten weil sie wieder los wollen – das ging gar nicht. Ein paar mal probierte ich es aus. Dann gab ich enttäuscht wieder auf. Ich kann das einfach nicht.

Eine ersten Meditation-Schritte endeten frustriert. Wieso schien es anderen nicht schwer zu fallen 20 Minuten still zu sitzen und sich zu konzentrieren? Wenn auf der CD erst mal die Zehen einzeln durchgegangen werden, wie sich jeder anfühlt ausführlich nachgespürt wird, war ich schon längst beim Knie – mindestens.

Vielleicht war Meditation ja doch nichts für mich. Oder es war doch nicht der richtige Zeitpunkt.

Aller Anfang war schwer. Nach meinen ersten Schritten fühlte ich mich angeschlagen und von den positiven Aspekten meilenweit entfernt. Zum Glück warteten in der Zukunft einige wertvolle Meditation-Schätzchen auf mich.   #StayTuned

#MeditierenLeichtGemacht   #Jetztgehtslos   #AllerAnfangistschwer   #StayTuned

2 Kommentare zu „Meditieren leicht gemacht: Wie alles begann

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